Gemeinsames Forschungsunterfangen mit der Fachhochschule Graubünden

11.8.2020flavio.carrera
Allgemein

Wie werden bedeutende Kompetenzen an Schulen heute beurteilt und ausgewiesen? Welche Kompetenzen werden durch welche Personen erhoben? Welche Wünsche, Bedürfnisse und Probleme beschäftigen Lehrpersonen bei der Erhebung der Kompetenzen ihrer Schüler*innen? Wie lassen sich Kompetenzen, ergänzend zu Notenzeugnissen, ausweisen?

Mit der Einführung des Lehrplan 21 wurde für die Kantone der Deutschschweiz zwar eine Grundlage für den kompetenzorientierten Unterricht geschaffen, doch was die Erhebung überfachlicher Kompetenzen betrifft, ist vieles noch unklar.

Der Lehrplan 21 definiert für die Volksschulen die Kompetenzen, die entwickelt werden müssen, doch in der Frage, wie dieser Auftrag umgesetzt werden soll, fehlen Antworten. Eine einheitliche Lösung zeichnet sich nicht ab.

Vor ähnlichen Schwierigkeiten stehen Berufs- und Mittelschulen. Auch da stehen umfassende Reformen bevor, oder kündigen sich zumindest bereits an und die Bildungseinrichtungen müssen sich damit auseinandersetzen, wie die Kompetenzen erhoben werden sollen.

Wir von Menon Skills haben uns einem Forschungsvorhaben von Frau Simonne Bosiers, Dozentin am Departement «Angewandte Zukunftstechnologien» der Fachhochschule Graubünden angeschlossen, die den eingangs aufgeführten Fragen nachgehen und für Aufklärung sorgen soll.

We are shown our limitations, only so we can grow, into a greater mind, into a bigger heart, and a stronger passion for life.

Unbekannt

Wir freuen uns sehr auf diese Kooperation und erhoffen uns wissenschaftlich fundierte Einsichten in die Frage, wie der fundamentale wichtige Auftrag der Erhebung und Entwicklung bedeutender Kompetenzen der Zukunft in Schweizer Bildungseinrichtungen angegangen wird.