FAQs

Was ist Menon?

Menon ist ein Instrument zur Erhebung, Bestimmung und zielgerichteten Entwicklung überfachlicher Kompetenzen wie beispielsweise Kreativität, kritisches Denken, Kommunikation oder Teamwork. Mit Menon werden Kompetenzen Indikatoren-basiert und kontinuierlich statt punktuell erhoben. Die Erhebung findet zudem auf verschiedenen Ebenen (Selbst, Fremd, Peer) statt, sodass 360°-Feedbacks generiert werden können.

Warum sollten wir als Schule Menon verwenden?

In den meisten Kantonen und Bundesländern besteht ein gesetzlicher Auftrag, wichtige überfachliche Kompetenzen der Schüler*innen zu erheben (so z.Bsp. auch im Schweizer Lehrplan21). Der Gesetzgeber hat erkannt, dass sich der Fokus an Bildungseinrichtungen weg von Fachwissen und zum Teil auch von Fachkompetenzen, hin zu für das digitale Zeitalter fundamentale überfachliche Kompetenzen verlagern muss. Diese Verlagerung des Fokus ist derzeit noch im Gang. Ein Hindernis ist, dass Schulen die Instrumente fehlen, mittels derer sie überfachliche Kompetenzen sinnvoll erheben und zielgerichtet entwickeln können, so dass meistens auf eine Lösung mit Excel zurückgegriffen wird, die für die Lehrpersonen unpraktisch und mit viel Aufwand verbunden ist. Diesen Missstand behebt Menon. 

Warum sollte ich als Lehrperson Menon verwenden?

In der Regel werden Rückmeldungen zu den überfachlichen Kompetenzen einer Schüler*in von der Klassenlehrperson zu einem bestimmten Zeitpunkt im Jahr oder Semester verfasst. Dies führt zu subjektiven, kaum breit abgestützten, nicht primär entwicklungsorientierten Beurteilungen. Qualitativ hochwertige Beurteilungen sind zudem mit viel Aufwand für die Klassenlehrperson verbunden. Mit Menon kann das ganze Team bestehend aus Klassen- und Fachlehrpersonen, Heilpädagog*innen, Schulsozialarbeiter*innen Begutachtungen vornehmen. Somit verteilt sich der Aufwand auf viele Schultern und die resultierenden Beurteilungen sind intersubjektiv abgestützt. Die Menon-Reports decken eine breite Palette überfachlicher Kompetenzen wie beispielsweise Kreativität, Leadership, Achtsamkeit oder Neugier ab und werden der Vielfältigkeit von Kindern und Jugendlicher gerechter, als Ziffern in Zeugnissen.

Wie kann ich Menon herunterladen?

Menon kann über den Google Play Store oder den Apple Store für Smartphones heruntergeladen werden.

Google Play Store: https://play.google.com/store/apps/details?id=education.menon.app.prod

Auf welchen Geräten läuft Menon?

Menon läuft auf Apple iOS und Android-Geräten. Die Entwicklung einer Browser-Version ist in Arbeit. 

Wie kann ich mich erstmals in die App einloggen?

Wenn deine Organisation gelöst hat oder du über eine Einzellizenz verfügst, kannst du die App aus dem Google Play Store oder Apple Store herunterladen und installieren. Beim erstmaligen Start musst du ein Passwort setzen. Wie das funktioniert, zeigt das nachfolgende Video. Wähle „Passwort vergessen?“ an und gib die E-Mail-Adresse an, die du bei der Registration verwendet hast.

Was ist ein Fokus?

Unter Fokus wird festgelegt, welche Kompetenzen in welchem Setting entwickelt werden sollen. Ein Fokus könnte beispielsweise sein, wenn eine Lehrperson in ihrem Unterricht mit den Schüler*innen Kommunikations- und Argumentationskompetenzen entwickeln möchte und dazu eine Debattenreihe organisiert. Ein Fokus verfügt also über Begutachter, Begutachtete, einen Zeitraum und Kompetenz-Ziele.

Wie läuft eine Begutachtung ab?

Führt eine Person eine Begutachtung durch, so entscheidet sie darüber, ob und wie gut ein bestimmter Indikator (eine Verhaltensweise) im Rahmen dieser Unterrichtssequenz sichtbar war. Mit jeder Begutachtung gibt die Begutachter*in ein Urteil über die Sichtbarkeit einer Verhaltensweise und somit auch über die Ausprägung einer Kompetenz ab.  

Mein „Passwort zurücksetzen“-Link ist abgelaufen. Was soll ich jetzt tun?

Ist der Link zum Zurücksetzen des Passwortes verfallen, kann das Passwort auch über die App zurückgesetzt werden.

Öffne hierzu die App und wähle unten „Passwort vergessen“ an.

Du wirst zu einer Seite weitergeleitet, auf der du ein neues Passwort setzen kannst.

Ich erhalte eine Fehlermeldung, was bedeutet das und was muss ich jetzt tun?

Wenn in der App der nachfolgende Bildschirm gezeigt wird, hat sich ein Fehler ereignet, den wir beheben müssen:

Schliesse die App ganz und starte sie neu. Wenn du willst, melde uns die Fehlermeldung mit Angaben zu deinem genutzten Device und der Aktion, die du ausführen wolltest, an support@menon.education

Wir möchten den Eltern in einem Elternbrief ein Info-Blatt zu Menon beilegen, gibt es eine Vorlage?
Was sind aktuelle, vorgeschlagene und abgeschlossene Begutachtungen?

Die Menon App generiert aus den bestimmten Fokussen mögliche Vorschläge für Indikatoren, die zur Entwicklung der gewählten Kompetenz begutachtet werden sollten. Diese Begutachtungsserien werden unter «Vorschläge» eingeblendet. Die Vorschläge können ausgewählt oder gelöscht werden. Unter «Aktuell» erscheinen Begutachtungsserien, die begonnen, aber noch nicht abgeschlossen wurden. Die Zahl hinter dem Augen-Icon zeigt die Anzahl Begutachtungen an, die zur Beendigung einer Serie noch durchgeführt werden müssen. Alle abgeschlossenen Begutachtungsserien werden unter «Aktuell» als eine Art Verlauf erfasst.

Wie sehen Menon Reports aus?

Die Menon Reports geben Einblick in den Kompetenzstand, in Talente und Entwicklungspotentiale von Personen und/oder Teams. Die Menon-Reports lassen sich organisationsspezifisch adaptieren und beispielsweise mit dem Logo der Institution versehen. 

Lassen sich «Zeugnisse» zu den überfachlichen Kompetenzen generieren, die ausgedruckt und weiterverwendet werden können?

Menon ermöglicht es, in sekundenschnelle so genannte »Menon Reports» zu exportieren, die den Kompetenzstand, Entwicklungspotentiale und Talente von Schüler*innen ausweisen. Die Reports können mit Logos der Organisation oder Schule versehen werden. 

Auf welchen Stufen kann Menon eingesetzt werden?

Das Tool wurde für Schulen vom Kindergarten bis zur Tertiär-Ausbildung konzipiert und wurde auch schon in Organisationen in der Privatwirtschaft eingesetzt. 

Wie wird Menon idealerweise im Unterricht eingesetzt?

Ob in einer Projektwoche, im interdisziplinären Unterricht, im Projekt-orientierten Unterricht, im regulären Unterricht, im Fernunterricht, in Lernateliers, oder als Grundlage für Kompetenz-Ziele einer ganzen Schule; es sind verschiedenste Einsatzmöglichkeiten denkbar. Zentral ist, dass mit allen Beteiligten vorgängig geklärt wird, auf welche Kompetenz-Ziele in welchem Unterrichtssetting wert gelegt werden wird und dass es dieses Setting überhaupt erlaubt, überfachliche Kompetenzen zu zeigen und zu entwickeln. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass der Schüler*innen-zentrierte Unterricht geeigneter dafür ist, dass die Lernenden überfachliche Kompetenzen unter Beweis stellen und letztlich auch weiterentwickeln können. 

Können die Schüler*innen sich gegenseitig begutachten?

In der Betaphase sind Selbst- und Peer-Feedback noch deaktiviert. Diese Features werden zu einem späteren Zeitpunkt getestet und eingeführt. Ob sich Schüler*innen gegenseitig begutachten können sollen und ob und welche Ergebnisse sie sehen, sind Entscheidungen, die eine Organisation treffen muss. Wir von Menon können von sehr transparenten bis geschlossenen Berechtigungen bezüglich der Sichtbarkeit verschiedene Stufen einstellen. Welche Stufe am sinnvollsten ist, hängt von der Organisation, von der Stufe – vom Kontext ganz generell ab. 

Sehen die Schüler*innen, wer was begutachtet hat?

In der Betaphase sind Selbst- und Peer-Feedback noch deaktiviert. Diese Features werden zu einem späteren Zeitpunkt getestet und eingeführt. Grundsätzlich sind es aber Entscheidungen, die eine Organisation treffen muss. Wir von Menon können von sehr transparenten bis geschlossenen Berechtigungen bezüglich der Sichtbarkeit verschiedene Stufen einstellen. Welche Stufe am sinnvollsten ist, hängt von der Organisation, von der Stufe – vom Kontext ganz generell ab. 

Ist Menon für mich als Lehrperson mit viel Aufwand verbunden?

Menon ist ein niederschwelliges, App-basiertes Instrument mit einer intuitiven Benutzeroberfläche, mit dessen Hilfe in kurzer Zeit eine Vielzahl von Begutachtungen erhoben werden kann. Da sich die Begutachtungen im Idealfall auf viele verschiedene Personen verteilen, ist der resultierende Mehraufwand für die Lehrperson relativ gering. Menon erfordert auch kein spezifisches Zeitbudget, das eingesetzt werden kann. Die Applikation ist so konzipiert, sodass sie flexibel verwendet werden kann – sie kann während einer ganzen Lektion, systematisch zu vordefinierten Zeitpunkten, aber auch nur auf dem Nachhauseweg in einer kurzen Tramfahrt eingesetzt werden. 

Wie oft muss eine Lehrperson begutachten? Was wäre die Idee?

Menon ist ein flexibel einsetzbares Tool. Menon kann von einer ganzen Schule zur Bestimmung und Entwicklung bestimmter Kompetenz-Ziele aller Klassen über mehrere Jahre, aber auch von einer einzigen Lehrperson in einem Coaching mit einer Lerngruppe über wenige Tage zur Anwendung kommen. Wichtig ist, dass das Team, das Menon einsetzt, vorab bespricht, in welchem Rahmen und im Hinblick auf welche Zielsetzung(en) Menon eingesetzt werden soll. Damit ein kontinuierliches, intersubjektives Urteil zum Kompetenzstand, zu den Talenten und Entwicklungspotenzialen einer Person möglich ist, sollte jede begutachtende Person mehrmals in einer Begutachtungsperiode Begutachtungen vornehmen. 

Sind die Ergebnisse objektiv?

Menon strebt keine Objektivität an, da es letztlich nur eine Pseudo-Objektivität wäre, die erreicht werden könnte. Wird Menon in einem gut durchdachten Setting eingesetzt, resultieren intersubjektive, auf verschiedenen Ebenen (Peer, Self, Fremd) abgestützte Beurteilungen, die als Grundlage zur Diskussion und gezielten Kompetenzentwicklung verwendet werden können. Intersubjektivität bedeutet, dass selbst wenn beispielsweise die Begutachtungen einer Lehrperson aus der Berechnung exkludiert werden, das Gesamturteil zu den überfachlichen Kompetenzen einer Person im Grossen und Ganzen unverändert bleibt.

Mit welchen Kompetenzmodellen arbeitet Menon?

Menon verfügt über ein Pool an ungefähr 150 Indikatoren (beobachtbaren Verhaltensweisen), die aus verschiedensten Modellen zusammengetragen wurden. Diese Indikatoren lassen sich mit der Menon App begutachten und zur Auswertung in verschiedenen Kompetenzmodellen nutzen. Derzeit bieten wir die Kompatibilität mit dem Lehrplan 21, den Menon 21st Century Skills und dem Kompetenzatlas an. Die Wahl des Modells lässt sich jederzeit in der App ändern.

Kann ich jederzeit das Kompetenzmodell wechseln?

Bei der Reflexion von Begutachtungen kann jederzeit zwischen den Kompetenzmodellen gewechselt werden, nicht jedoch im Rahmen eines Fokus. Ein Fokus ist stets an ein konkretes Kompetenzmodell gekoppelt.

Um das Modell zu wechseln, gehe auf Reflexion und wähle unter „Kompetenzstand“ dein gewünschtes Modell an. Wird nur ein Modell angezeigt, so nimm Kontakt mit der Administrator*in deiner Organisation auf.

Das Menon Framework ist so konzipiert, dass Indikatoren mit den Kompetenzen aller Modelle, die angeboten werden, verknüpft sind. Ausserdem können Indikatoren auch mit mehreren Kompetenzen desselben Modells verknüpft sein.

Der Indikator…

Verhält sich als Vorbild, ist ehrlich und offen und steht zu eigenen Fehlern und Schwächen.

beispielsweise, zielt im Menon Skills Modell auf die Kompetenzen «Leadership und Verantwortung», «Reflexion und Achtsamkeit», sowie «Teamwork und Kollaboration» und im Lehrplan 21 Modell auf «Selbstreflexion» und «Eigenständigkeit».

Mit dieser Innovation, dass Indikatoren auf mehrere Kompetenzen und Modelle Bezug nehmen können, betritt Menon Neuland. Doch wir sind überzeugt, dass dies eine sinnvolle Neuerung ist, da es keinen plausiblen Grund dafür gibt, anzunehmen, dass ein Indikator stets nur Hinweis für die Ausprägung einer einzigen Kompetenz sei.

Wie handhabt es Menon mit dem Datenschutz?

Datenschutz ist ein Thema, mit dem wir uns uns intensiv beschäftigen. Wir werden hier von Ursula Uttinger, Datenschutzexpertin und Generalsekretärin Direktion des Innern Zug und anderen Expert*innen beraten und begleitet. Die Daten liegen ausschliesslich auf Servern in der Schweiz (zertifiziert nach ISO 27001, ISO 27017, ISO 27018, SOC 1, SOC 2, SOC 3) und werden nach dem neuesten Stand der Technik verschlüsselt und gesichert. Weitere Informationen können unseren Datenschutzbestimmungen entnommen werden.

Welchen Support kann ich als User erwarten?

Menon befindet sich in einer Beta-Phase und steht erstmals an mehreren Schulen auf verschiedenen Stufen im Einsatz. Deshalb sind einerseits noch nicht alle Features freigegeben (z.Bsp. Selbst- und Peer-Begutachtungen), andererseits werden nur grundlegende Supportleistungen angeboten. Für Einzelnutzer*innen stehen die FAQs zur Verfügung, zudem kann über die Mailadresse support@menon.education Kontakt aufgenommen werden. In Organisationen arbeiten wir mit so genannten «Super-Usern», die von uns geschult werden und in engem Kontakt mit uns stehen, sodass sie den First-Level-Support an ihrer Schule übernehmen können.

Wie viel kostet Menon?

Menon befindet sich derzeit in einer Beta-Phase, die ist für Beta-Tester*innen zu 100% kostenlos. Es fallen also weder Setup- noch Nutzungskosten an. Im Gegenzug erhalten wir von den User*innen nicht-monetäre Gegenleistungen wie Feedback, Success Stories, Feature-Wünsche, … Sollten die Kund*innen mit Menon zufrieden sein, geht die Beta-Phase zu einem noch nicht definierten Zeitpunkt in eine Lizenzierung über. Die genauen Kosten, die für die Nutzung von Menon anfallen, hängen von der Grösse der Organisation ab, bewegen sich aber im Rahmen vergleichbarer Produkte und Dienstleistungen.

Was bedeutet «Beta-Phase» genau?

Menon steht erstmals an mehreren Schulen und auf verschiedenen Stufen im Einsatz. In dieser Phase ist es uns wichtig, möglichst viel und möglichst gehaltvolles Feedback von jenen Personen zu erhalten, die Menon im Alltag nutzen. Deshalb haben wir uns bewusst dafür entschieden Menon in der Beta-Phase kostenlos anzubieten. Als Gegenleistung verlangen wir von unseren Beta-Tester*innen lediglich Feedback, das wir zur Verbesserung von Menon verwenden können. Des Weiteren sind wir froh über Success Stories und Testimonials, die wir auf den Social Media Kanälen veröffentlichen können. Bei Nutzern*innen, die eine Einzellizenz lösen, stellen diese bei erfolgreichem Abschluss der Betaphase den Kontakt zu den Entscheidungsträger*innen der Organisation her, die über eine allfällige Beschaffung des Tools bestimmen können.

Wer steckt hinter dem Produkt Menon?

Die Entwicklung der Menon App und des gesamten Menon Ökosystems wurde bis 2020 vom Verein Menon Education vorgenommen. Im April 2020 wurde zusätzlich die Menon Skills AG gegründet. Sie beschäftigt derzeit 7 Personen.

Wenn Du die Antwort auf deine Frage nicht gefunden hast kannst du dich gerne per E-Mail melden: support@menon.education.